dg77.de <<

abgeblogged

Durchsuche Beiträge mit Schlagwörtern wahrheit

ist genau genommen die luege unserer zeit! was war nicht alles geboten in dieser woche dank des ungluecks auf der love-parade. herz, schmerz, luege und verrat, schlammschlacht und trauerfeiern, dolchstoesse und oeffentliche verleumdungen. nur eines bot keiner der protagonisten: die wahrheit! weiter lesen

worum sollte man sich mehr sorgen dieser tage? die grossbriten waehlen (zu recht) eine neue regierung, doch die liberalen setzen sich bei ihrem wichtigsten thema (einfuehrung des euro) nicht durch. sie begnuegen sich mit der abfindung von vier ministerposten (allesamt unwichtig) und lassen herrn cameron verkuenden, dass in den naechsten 5 jahren kein euro im land der queen eingefuehrt werden wird.

weiter lesen

nein, dies ist nicht die rueckblickende version der letzten artikel der letzten wochen, dies ist die einzige tatsache in bezug auf meinen endenden urlaub. ab februar hat mich die arbeits- und dienstwelt wieder. wie ich woanders bereits sagte: “wat dem eenen sing uhl, is dem andern sing nachtigall” bewahrheitet sich auch diesbezueglich – ich selbst freue mich sogar, wieder einzusteigen. nichtsdestotrotz ist mir bewusst, dass ein langer urlaub auch seine vorteile hat(te). dem ein oder andern duerfte dies in den letzten wochen persoenlich aufgefallen sein.

weiter lesen

festgesetzt im glauben an die eigene existenz bewegen wir uns in dem uns eigenen kosmos. was zeit und damit zukunft bringen ist unermesslich – allerdings beeinflussbar. weiter lesen

noch eine woche, dann geht ein weiteres jahr in die geschichte ein. sagte ich bereits im letzten jahr, dass 2007 eher zu den streichresultaten gehoerte, was mag ich dann wohl in diesem jahr abrechnen? weiter lesen

abgedroschen, oder? gibt es ein ziel ohne weg? fuer manchen stellt sich diese frage nie, fuer andere staendig. ein ziel ohne weg ist wie die frage nach dem wasserglas – halb voll oder halb leer? betrachtet man sich als teil der loesung oder teil des problems? weiter lesen

der tag

Keine Kommentare

passend zur ueberschrift gaebe es viele fortsetzungen, die zutreffend waeren. “der tag, als conny kramer starb” waere eine davon; vielleicht nicht ganz so pathetisch und lebensendlich aber doch im kerngehalt zutreffend wirkt gerade dieser titel nach. “der tag als die welt erzitterte” ginge auch, doch moechte ich nicht den rest der welt mit einem erdbeben ueberziehen, das bisher nur meinen mikrokosmos erfasst. ganz zu schweigen davon, dass ich selten an derartiger masslosigkeit litt. weiter lesen

“guten morgen!” mag einer der sogenannten abweichler gedacht haben. gerade als er zum ersten mal wirklich in den spiegel schauen wollte kam ihm sein demokratisches grundverstaendnis in form der eigenen wahrheit vor augen und oeffnete ihm sprichwoertlich dieselben. nachdem sich frau metzger in hessen bereits seit monaten meine hochachtung verdient, verhindern nun weitere drei mitglieder ihrer partei den sieg der zerfressenheit. aber lassen wir noch einmal die ereignisse (samt bewertung) revue passieren. weiter lesen

sowas in der art haette man sich schon wuenschen moegen – betrachtet man sich die diesjaehrigen gesamtumstaende. ein wenig weniger authentizitaet und mehr gespieltes, ein wenig mehr konserve und weniger live. ausgerechnet von mir, dem liebhaber alles echten und verabscheuer der unwahrheit und luege kommt dieser nachgeschobene weihnachtswunsch.

es ging mir bei diesem wunsch nicht ums wegwuenschen der vergangenen weihnacht. nein, den umstaenden angepasst haben wir alle das beste daraus gemacht. vielleicht war es sogar das echteste weihnachten meines lebens – die wuensche waren echt, das essen, der baum, die lieder und auch die traenen waren echt. wie also komme ich dazu, die konserve herbeizusehnen?

vielleicht, weil demgegenueber im dunkeln die luege und die feigheit standen! ich hasse feigheit und die luege noch mehr. an jedem tag stellt sich erneut die frage: sinkt man tiefer mit jedem verlorenen tag oder ist die luege teil dessen, was verabscheuungswuerdig als feigheit ausgebrochen ist? es ist mir beinahe egal geworden, so sehr widert mich dieses thema an. nicht egal genug um nicht diese zeilen zu schreiben, aber doch egal genug um zu wissen, warum ich dies tue. es ist der wunsch fuers naechste jahr: offenheit, reinheit und rueckgrat – ein jahr 2008, das nicht von luegen verabschiedet wird.

auf die freiheit des willens, die wahrheit und das leben.

die rechte ueberschrift will mir nicht so ganz einfallen. letzten endes drehen sich meine gedanken in letzter zeit vermehrt um das thema der luege(n), die damit verbundenen konsequenzen, das warum des luegens und den grad der unterschiedlichkeit und ob es tatsaechlich so etwas wie eine positives ergebnis einer nicht-wahrheit gibt.

ich muss hier zunaechst festhalten, dass ich selbst fuer mein leben schon vor urzeiten beschlossen hatte, selbst kleinste schwindeleien zu umgehen, sie zu verurteilen und unduldsam gegenueber jedweder luege in meiner persoenlichen umgebung zu sein. weiter lesen