es ist kalt draussen. im letzten jahr war es das auch – wochenlang minusgrade. dieses jahr will uns der schnee nicht wirklich loslassen. von einer durchgearbeiteten woche und diesem wetter bin ich etwas genervt; warm und ruhig stimmt mich nur meine frau, die tiere und mein zuhause. eine woche frei bedeutet vor allem erholung. mein koerper will und fordert sie auch gerade. meine augen brennen…ich bin gespannt, was sich ergeben wird in diesem jahr. das leben steht nie still. stillstand scheint es nicht zu geben fuer mich. ein stetes vorwaerts, schritt fuer schritt. ein stetes streben nach leben, ich sauge es auf. ich geniesse es – mein leben ist wundervoll. niemals sollte man vergessen, wie vergaenglich alles um einen herum und wie vergaenglich man letzten endes selbst ist. das hilft beim leben. nehmt es, wie es ist. formt es, wie ihr wollt. saugt es auf, lebt.
nichtsdestotrotz frage ich mich, weshalb das leben fuer manche menschen gerade und fuer andere ungerade verlaeuft. weshalb gibt es schwarz und weiss, weshalb gut und schlecht. jeder kennt den unterschied. der unterschied ist jedem lebewesen bekannt, man muss es keinem erklaeren. sind hemmungen aber tatsaechlich nur erziehungssache? nein. um nochmals zu wiederholen, was ich in einem vorhergehenden beitrag bereits schrieb: genetik ist der schluessel. ich sehe es jeden tag. keiner kann sich wehren, nur nuancen aendern. den unterschied zwischen gut und schlecht machen weder politik noch gesellschaft zunichte, den kann keiner ausmerzen oder wegdiskutieren.
lasst uns doch das thema pragmatisch angehen. hoeren wir auf, uns problemfelder zu stellen. akzeptieren wir die genetik, die unbarmherzigkeit manches seins und denken wir ueber loesungen nach. laeuterung jedenfalls kann ich von den meisten dieser subjekte (die ich in meinem tiefsten inneren gerade anspreche) nicht erwarten. notoriker bleiben notoriker. es ist wie alkoholsucht. erst die einsicht zur schwarzen seite zu gehoeren, bringt die weisse seite. doch schon das kleinste zoegern bringt schwarz zurueck. trocken wird man nur durch entzug – dauerhaft.
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