gestern war es so weit. aufwachen, aus dem fenster sehen, sonne tanken und raus an die luft.unglaublich frostige 18c° celsius zeigte das thermometer gestern mittag. raus, nix wie raus.

die paar bier vom vorabend waren nicht mehr zu spueren. den hund geschnappt und raus ins feld; sportliche betaetigung, die erdige luft geniessen und die herrlichkeit des tags aufsaugen. da war sie wieder: die lust am fruehling.dieses unbaendige bauchgefuehl der unternehmungslust, der rastlosigkeit – immer dann, wenn die sonnenstrahlen die welt ueberdecken, die graue jahreszeit zu weichen scheint. klar, noch ist es nicht ganz so weit, heute morgen begruessten mich zugefrorene scheiben am auto. aber dennoch: der trieb des handelns, des tuns und nicht des ruhens war wieder durch mich gedrungen, das adrenalin hatte mich gekuesst. ich moechte das ganze hier jetzt nicht auf biochemische formeln herunterziehen, aber interessant waere der zusammenhang
zwischen dem rest der welt und den vorgaengen in meinem koerper an solchen tagen schon – auch wenn es dann in kalten zahlen ausgedrueckt wurde.
mit meinem hierzu laienhaften kindesverstand betrachte ich dieses spiel einfach weiterhin als wunder, als wundervoll und letztlich wunderbar erstrebens-, liebens- und lebenswert.
18°c reichen offensichtlich zum gluecklichsein.