von telefonterror und spassigen tierchen 1


wenn man vom zahnarzt nach hause geschickt wird, dann hat die eigene gefuehlswelt zwei alternativen zum realempfinden: alles in ordnung und die zaehne sind blendend weiss, oder man hat gleich einen folgetermin erhalten, da das esszimmer nicht auf einmal renoviert werden konnte. im zweiten fall hat man genuegend zeit, sich mit den unsinnigen dingen des lebens zu beschaeftigen, da die ernsthaften einem sowieso nicht im (schmerzbehafteten) kopf bleiben moechten.

so, wie z.b. die tierchen, die sich hier praesentieren. denen geht es bestimmt weitaus besser als meiner einer. nicht viel besser duerfte es dem fahrer dieses alfas gehen; ein wunder, dass ich die marke noch erkannt habe. mit aehnlichen kopfschmerzen wie ich duerfte dieser “outbound telemarketeer” nach hause gehen – immerhin aber mit einem hoerschaden.
zur erholung sollte man sich dann steve bloom ansehen. seine bilder aus afrika gehoeren zum grossartigen kaliber. die passende musik zu den bildern findet man auf tun3r.com, ein weiterer, aber optisch ansprechender multi-webradio-channel. die richtigen namen zu den gehoerten interpreten findet man hier. man sollte nicht glauben, woher diese kuenstlernamen manchmal kommen.

ich selbst versuche meine schmerzen stets zu relativieren. und das geht am besten, wenn andere evtl. noch mehr schmerzen leiden. ich denke z.b., dass menschen eines gewissen alters bestimmt andere gebrechen haben als ich, oder?
keine schlechte idee ist auch das lernen zur ablenkung. waehrend ich im august vorhabe, meine interne sprachsammlung mit spanisch zu komplettieren, genuegt mir heute ein kleiner exkurs zur sternenkunde. ein wenig pseudo-wissenschaftliches geplapper am rande eines sternenhimmels wird mir in den naechsten 30 minuten bestimmt beigebracht werden.

die eigene nichtigkeit kann einem dann wieder der solar-film zeigen. vielleicht wird die seite bald gesperrt wegen ketzerei…
dass ich auf bilder stehe, duerfte hier keinem entgangen sein. die seiten von martin klimas sind hier auch keine ausnahme. tolle aufnahmen – kompliment!
fantastische bilder bieten auch diese aufnahmen von zugvoegeln. und wem das zu banal erscheint, der darf sich fragen, ob er diesen reis tatsaechlich noch essen moechte. zum abbau waere er mir zu schade.

wer gerne in die vergangenheit reist und ein wenig (n)ostalgisch denkt, der kann sich im ostel so richtig wohlfuehlen. “man fasst es nicht”, wuerde pepe nietnagel hierzu sagen.

zum schluss noch etwas nuetzliches. endlich gibt es den online atlas, den ich seit jahren suche. google maps und sonstiges zeug ist einafch nicht das gleiche, wie mein guter alter diercke. aber dieser hier kommt dem schon sehr nahe – wenn auch noch ausbaufaehig.

und natuerlich faellt dieser beitrag wie die komplette seite unter die ccd. ;)


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